Schnuller abgewöhnen aber wie?

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Schnuller abgewöhnen aber wie?

Die Entwöhnung von einem Schnuller ist unter Umständen ein schwieriger Prozess. Während einige wenige Kinder dies gut verkraften, bedeutet es für die meisten allerdings einen spürbaren emotionalen Verlust, wenn der Schnuller nicht mehr da ist. Entsprechend muss hier behutsam und überlegt gehandelt werden. Es gibt aber einige Möglichkeiten, den Schnuller unwichtiger und aufgebenswert zu machen. Grundsätzlich können hier zwei verschiedene Ansätze verfolgt werden: Das langsame Entwöhnen, dass das Kind von allein dazu bringt, den Schnuller bald gehen zu lassen. Oder, indem man der Abgabe des Schnullers einen Sinn verleiht.

Wichtig ist, dass der Schnuller nicht einfach vor den Augen des Kindes entsorgt wird. Auch darf eine Entwöhnung nicht durch ein späteres gelegentliches Geben eines Schnuller infrage gestellt werden. Eine Entwöhnung vom Schnuller ist ein endgültiger Schritt.

Schnuller entwöhnen leicht gemacht

Das Entwöhnen sollte eingeleitet werden, indem der Schnuller zunächst weniger gegeben wird. Dies muss graduell erfolgen. Anstelle eines Schnuller können so in einigen Situationen Alternativen gereicht werden. So erlernt das Kind schnell, dass es den Schnuller gar nicht braucht. Schlussendlich sollte angestrebt werden, das Kind mit Worten und körperlicher Nähe zu beruhigen, so dass es ohne das Saugen auskommt. Auch Lob hilft.

Erleichtert wird der Prozess, indem man dem Kind eine Belohnung in Aussicht stellt. Dabei sollte es sich aber nicht um Süßigkeiten handeln. So kann der Entwöhnungsprozess vom Kind auch als Reifeprozess verstanden werden. Gerade ältere Schnullerkinder lassen sich mit dem Argument, dass ältere Kinder schließlich auch keinen Schnuller benötigen, gut einstimmen.

Wie gewöhnt man einem Baby den Schnuller ab?

Schnuller abgewöhnen leicht germacht!

Wenn die Zeit reif ist, den Schnuller abzugeben, stehen viele Möglichkeiten des endgültigen Abschieds zur Verfügung. Ein bloßes Wegwerfen ist aufgrund der emotionalen Komponente nicht empfehlenswert. Stattdessen sollte dem Schnuller ein neuer Zweck zugeschrieben werden.

Immer größerer Beliebtheit erfreuen sich beispielsweise Abschiedsfeste. So gibt es etwa Schnullerbäume, an denen der Schnuller angebracht wird. Das Kind kann seinen Schnuller dann besuchen. Auch das vorgetäuschte Weiterverschenken an ein anderes Kind kann sinnvoll sein. Wird dies mit einem Gegengeschenk von eben jenem vermeintlichen Kind honoriert, macht man das Kind glauben, dass der Schnuller nun bei jemand anderem sei, der ihn mehr braucht.

Auch die „Schnullerfee“ könnte einem Kind einen Besuch abstatten und ähnlich der Zahnfee ein Geschenk hinterlassen. So versteht das Kind den Verlust des Schnullers als wünschenswert.

Eine sogenannte Mundplatte ist ein medizinischer Weg. Diese spezielle Vorrichtung wird unter anderem für Gebisstherapien verwendet, kann aber in dafür vorgesehen Ausführungen auch zur Nuckelentwöhnung eingesetzt werden. Sie unterbindet zudem das Saugen am Daumen, was sie doppelt sinnvoll macht.

Am Einfachsten ist wohl eine Kombination aus Übergangsobjekten (Schmusedecken, Lutschtüchern usw.) und dem Vermitteln des Älterwerden („größer werden“), wenn der Schnuller allmählich aufgegeben wird. Zumeist zieht sich die Entwöhnung über einen Zeitraum von etwa drei Wochen und ist nicht von Rückfällen geplagt, sofern nicht in schwachen Momenten wieder ein Schnuller gereicht wird.

Wann sollte der Schnuller nicht mehr zum Einsatz kommen?

Der Schnuller sollte aus verschiedenen Gründen ab einem gewissen Alter nicht mehr zum Einsatz kommen. Als wünschenswert wird es allgemein erachtet, wenn das Kind vor dem zweiten Geburtstag entwöhnt wird. Allerdings schwören einige Eltern auch auf das Entwöhnen mit 12, 14 oder 18 Monaten oder sogar noch früher.

Spätestens nach dem Erreichen des zweiten Geburtstages sollte mit der Entwöhnung begonnen werden. Zum einen muss ein Kind lernen, auch richtig zu trinken – das ständige Saugen vermittelt die Sicherheit, dass nur das Nahrung bringt – und zum außerdem wirkt sich gerade das exzessive Kauen und Beißen auf einem Schnuller unter Umständen sehr schlecht auf das Kiefer- und Zahnwachstum aus.

Schnuller Vergleich

Während die Milchzähne recht einfach durch ihren natürlichen Ausfall durch gerade Zähne ersetzt werden können, ist ein verformter Kiefer immer ein andauerndes Problem, das später orthopädische Maßnahmen notwendig macht. Dies ist weder wünschenswert noch angenehm und sollte daher beobachtet werden. Zeigen sich Anzeichen, wie zum Beispiel schief gestellte Zähne, ein unvollständiger Mundverschluss und Probleme bei der Lautbildung, ist der Schnuller häufig schuldig.

Ein zu lang angewendeter Schnuller wirkt sich zudem negativ auf die Sprachentwicklung aus, da er die Zunge und den Mundraum in den Bewegungen hindert. So werden die Lautbildungen mit der Zunge vom Kind so gestaltet, dass sie um den Schnuller herum verlaufen würden. Mit dem Einsetzen von Artikulationsversuchen seitens des Kindes sollte also über die baldige Entwöhnung vom Schnuller nachgedacht werden.

Wenn das Baby zu einem schnellen Wachstum der Milchzähne neigt, ist der Schnuller ebenfalls schneller abzugewöhnen. Das viele Herumkauen auf dem Nuckel führt unter Umständen zu noch mehr Reizungen des Zahnfleischs. Da dies ohnehin strapaziert wird, wenn ein Baby zahnt, wirkt sich das kontraproduktiv aus. Besser ist zum Beruhigen des Juckreizes ein Beißring oder ähnliches – dieser ist auch robuster.

Spätestens ab dem dritten Geburtstag sollte der Schnuller unbedingt abgewöhnt werden. Denn ab diesem Alter hat es der Kieferraum schwerer damit, eventuelle Verformungen durch das bloße Wachstum auszugleichen. Zudem beginnt hier das artikulierte Sprechen allmählich.

 

 

Welche Alternativen zu einem Schnuller gibt es?

Gute Alternativen zum Schnuller stellen alle natürlichen Möglichkeiten dar, die Nähe vermitteln. Der kleine Finger und besonders die Brustwarzen sind natürlich besonders reizvoll für das Baby. Viele Babys gehen auch dazu über, den eigenen Daumen zu besaugen.

Alternativen fernab vom Saugen sind körperliche Nähe im Allgemeinen (streicheln, das Baby herumtragen, sanfte Berührungen), sanftes Zureden und andere weiche Objekte zum Kuscheln. Auch das Schmusen mit einer Decke oder einem Stofftier wirken beruhigend. Sogenannte Seidenpüppchen werden von vielen Kindern gern genommen. Gleiches gilt für spezielle Lutschtücher.

Ausgehend davon, dass die Funktion eines Schnullers im Wesentlichen darin besteht, etwas zum Saugen zu bieten, eignen sich auch andere Objekte mit abgerundeten Enden und ausreichender Stabilität. Gerade Zahnungshilfen wie Beißringe können den Schnuller manchmal ersetzen. Auch ungefährliches und robustes Spielzeug, Greifringe und ähnliches funktionieren.

Alternativen zum Schnuller zu verwenden, wird umso einfacher, desto eher damit begonnen wird, diese anzubieten. Es ist aber darauf zu achten, dass Beißringe vor dem siebten Lebensmonat mangels Juckreiz im Mundraum durch die Zahnung wohl kaum angenommen werden.

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By | 2017-12-20T07:26:26+00:00 Dezember 10th, 2017|Ratgeber, Uncategorized|0 Comments

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