14. SSW – DIE 14. SCHWANGERSCHAFTSWOCHE

In der 14. Schwangerschaftswoche sind die anfänglichen Probleme wie Morgenübelkeit oder starke Empfindlichkeit gegen Gerüche bei manchen Frauen schon wieder vorbei. Bei anderen können sie immer noch gelegentlich auftreten, doch die Beschwerden werden immer besser. Du näherst dich jetzt einer viel entspannteren Zeit.

14. SSW

14 SSW – Was tut sich bei Mama?

Die Morgenübelkeit ist bestimmt schon viel besser geworden oder wieder vollständig verschwunden. Ein leichtes Ziehen im Unterleib und Rücken bis hin zu Schmerzen spürst du aber oft trotzdem noch. Das ist die Gebärmutter, die sich immer noch weiter für dein Baby ausdehnt. Du weißt jetzt aber, was das ist, und kannst mit einem lauwarmen Bad, einem kurzen Besuch in der Sauna, einer Wärmflasche und Schwangerschaftstee aber gut Abhilfe schaffen.

Vielleicht sieht man dir deinen Babybauch jetzt schon deutlicher an. Eine große Kugel wäre in der 14. Schwangerschaftswoche ungewöhnlich, eine Rundung ist aber schon gut zu erkennen. Die Brüste wirken größer und so passt das Gesamtbild doch wieder harmonisch zusammen. Dennoch kann es sein, dass du jetzt lieber lockere Kleidung trägst, denn alles andere zieht und zwickt.

Im zweiten Trimester und insbesondere um die 14. Schwangerschaftswoche können neue Begleiterscheinungen der Schwangerschaft auftreten. Dazu gehören beispielsweise vermehrtes Nasen- oder Zahnfleischbluten, Sodbrennen, schmerzende Beine durch den Ischiasnerv oder das Handwurzeltunnelsyndrom. Das alles ist zwar unangenehm, sofern es dich überhaupt betrifft, aber gut behandelbar.

Solltest du Beschwerden haben, konsultiere deinen Gynäkologen und lass dich an einen Facharzt weiter verweisen, der dir helfen kann. Auch während der Schwangerschaft kannst du Medikamente einnehmen, die weder für deine Gesundheit noch für die des ungeborenen Kindes ein Risiko darstellen – der Facharzt kann dir ein geeignetes Medikament empfehlen.

Ab der 14. Schwangerschaftswoche solltest du kürzer treten, wenn du das nicht sowieso schon getan hast. Versuche, dann Ruhepausen einzulegen, wenn dein Körper danach verlangt. Achte auf ausreichend Schlaf und lade deine Freundinnen lieber einmal zu dir nach Hause ein, als euch unterwegs zu treffen, denn das ist für dich einfacher. Sicherlich werden alle für die Schwangerschaft Verständnis haben und sind gerne bereit, dir die nächsten Wochen etwas einfacher zu machen.

Entwicklung des Babys in der 14 Schwangerschaftswoche

Auf den Ultraschallbildern zieht dein etwa zitronengroßes Baby jetzt lustige Grimassen. Es hat gelernt, seine Gesichtsmuskeln zu benutzen, und das tut es auch oft und gerne. Mit seinen etwa 7 cm Größe und 25 g Gewicht ist es jetzt auf dem Ultraschall auch gut zu erkennen und vielleicht lächelt es dir bei der nächsten Untersuchung zu. Noch weiß dein Baby allerdings nicht, was es da genau tut.

Ein Grinsen oder eine gerunzelte Stirn drücken noch nicht die Gefühle aus, an die du bei diesem Gesichtsausdruck denkst. Die Grimassen sind Impulse des Gehirns, die aber vollkommen normal und gesund sind und dir zeigen, dass die Gehirnaktivität jetzt von Woche zu Woche mehr wird.

Die Arme machen in der 14. Schwangerschaftswoche einen Sprung nach vorne. Sie wirken jetzt proportionaler zum restlichen Körper. Was du nicht sehen kannst, sind die Nieren, die jetzt regelmäßig Urin produzieren, und die Leber des Babys. Könntest du dein Baby jetzt unter dem Mikroskop sehen, wäre sein Körper von feinem Flaum bedeckt, das sogenannte Lanugo.

Am spannendsten ist aber, dass du ab der 14. Schwangerschaftswoche die ersten Bewegungen spüren könntest. Jetzt ist dein Baby endlich groß genug. Wahrscheinlich hast du ab und an ein kleines Flattern im Bauch bemerkt, das du nicht zuordnen konntest – denn ist es nicht viel zu früh für Bewegungen vom Baby? Das wird mit der Zeit immer intensiver und irgendwann ist es dann kein Flattern mehr, sondern ein richtiger Tritt.

SSW 14: Wo ist eigentlich dein Impfpass, Papa?

Seit Wochen transportiert deine Liebste ihren Mutterpass mit sich herum und wird auf alles Mögliche getestet: Diabetes, Rötelntiter, Immunität gegen Windpocken, Masern etc. Hast du denn deinen eigenen Impfstatus auch mal kontrolliert? Schließlich kannst auch du sowohl deine schwangere Partnerin, als auch später das Baby mit gefährlichen Infektionskrankheiten anstecken.

Damit das nicht passiert, ist jetzt die richtige Zeit, um alle Impfungen aufzufrischen, die nötig sind. Schließlich trägst du genauso die Verantwortung für dein Kind, wie dein Schatz. Dein Schatz wiederum wird es dir hoch anrechnen, dass du dich schon vor der Geburt für die Gesundheit deines Kindes mitverantwortlich fühlst.

In deinem Impfpass stehen alle bereits durchgeführten Impfungen mit dem Datum. Normalerweise tragen Ärzte auch die Daten ein, an denen die nächste Impfung fällig ist. Falls du deinen Pass nicht mehr findest, kontaktiere in jedem Fall deinen Hausarzt, denn er kann auch im Computer die gespeicherten Daten abrufen und sehen, ob dein Impfstatus noch aktuell ist.

Wichtig ist, die Impfungen für gefährliche Kinderkrankheiten, wie Masern und Röteln, aufzufrischen. Mit diesen Krankheiten kannst du dein Kind anstecken und sie können schwerwiegende Schäden verursachen oder für ein Baby leicht auch tödlich sein.

Vor jeder Impfung solltest du den Arzt dringend darüber informieren, dass deine Partnerin gerade schwanger ist, da Schwangere auch zu manchen frisch geimpften Personen keinen Kontakt haben sollten. Er kann dich dann beraten, was am besten zu tun ist.

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2018-09-22T14:26:49+00:00Mai 1st, 2018|Uncategorized|