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26. SSW – DIE 26. SCHWANGERSCHAFTSWOCHE

26. SSW

Veränderung von Mamas Körper ab der 26. SSW

Viele Frauen leiden in der 26. Schwangerschaftswoche unter Schlafstörungen. Die Gründe dafür sind vielzählig. Manche Frauen können ihre Gedanken vor dem Einschlafen nicht mehr ordnen und können es kaum mehr erwarten ihren kleinen Liebling endlich in die Arme schließen zu können. Andere Frauen haben Probleme mit dem Bauch, der nun noch größer ist und immer schwerer wird.

Viele Frauen finden einfach keine bequeme Position für das Schlafen. Vielleicht solltest Du versuchen dich auf die Seite zu legen und deine Knie anzuziehen. Auch ein Bein auszustrecken kann eine Hilfe sein. Spezielle Kissen oder einfach ein zusammengerolltes Kopfkissen können ebenfalls zu den neuen besten Freunden werden, um den Schlaf komfortabler werden zu lassen.

Du kannst auch versuchen ein Glas warme Milch vor dem Schlafen zu trinken oder ein warmes Bad zu nehmen. Außerdem solltest Du am Abend keine schwere Mahlzeit mehr essen und immer frische Luft in dein Schlafzimmer lassen.

Wahrscheinlich wirst Du dir nun auch langsam Gedanken über die Geburt machen. Wenn Du aus diesem Grund nicht einschlafen kannst, solltest Du dich beruhigen. Intensive Gedanken in diese Richtung sind unbegründet und erschweren dir das Einschlafen nur.

Gerne kannst Du deine Sorgen und Ängste deinem Arzt oder der Hebamme mitteilen. Auch mit anderen schwangeren Frauen könntest Du dich über dieses Thema unterhalten.

In der 26. Schwangerschaftswoche stellen die Hebamme oder der Arzt meist die Lage des Kindes fest. Das Baby hat noch Platz, weshalb es noch keinen Grund zur Panik gibt, denn die Lage kann sich immer noch verändern. Viele Babys ändern die Lage immer wieder, bis es zur Geburt kommt.

Die Haut wird durch die Gewichtszunahme nun immer mehr gedehnt, weshalb Du dich gut um deinen Körper kümmern solltest. Greife also immer öfter zu Ölen und massiere deine Haut, damit Du Schwangerschaftsstreifen verhindern kannst.

Lass dich außerdem nicht aus der Ruhe bringen, wenn dir andere sagen, dass dein Bauch zu groß oder zu klein für deine Schwangerschaftswoche ist. Jede Mutter ist verschieden und jedes Baby ebenfalls individuell!

Entwicklungen des Babys in der 26. Schwangerschaftswoche

Ab dieser Schwangerschaftswoche kann man mit einem Gewicht von rund 900 Gramm und einer Größe von rund 34 Zentimetern rechnen. Nun bist Du im 7. Monat und hast nur noch 14 Wochen bis zur Geburt deines Kindes! Würde es zu einer Frühgeburt kommen, hätte dein Baby nun bereits eine Überlebenschance von 85 Prozent.

Der Schlafrhythmus hat sich bei deinem Baby nun noch mehr gefestigt. Wenn Du nun am Tag herumgehst, könnte es durchaus sein, dass Du dein Kleines damit in den Schlaf wiegen wirst. Viele Mütter beklagen jedoch, dass sie nun nachts nicht mehr so leicht schlafen können, da ihr Baby nun wach ist und Unterhaltung möchte. Wenn Du dein Baby nun durch die Bauchdecke berührst, kann es dies bereits stärker wahrnehmen und darauf reagieren.

Die Knochen und die Wirbelsäule des Babys werden nun ebenfalls immer kräftiger. Das Atmen wird nun immer mehr trainiert und die Augen öffnen sich langsam. Wenn dein Partner auf deinem Bauch lauscht, kann er vielleicht sogar schon den Herzschlag wahrnehmen. Auch die Bewegungen des Kindes können nun immer einfacher wahrgenommen werden.

Was ist Elterngeld?

Das Elterngeld ist eine Familienleistung. Das bedeutet, dass dadurch die wirtschaftliche Existenz der Familie geschützt werden soll. Denn dadurch sollen neue Eltern sowohl den Beruf als auch die Familie besser unter einen Hut kriegen. Es ersetzt das fehlende Einkommen der Eltern, da diese ihren Beruf meist nicht in Vollzeit ausführen können direkt nach der Geburt.

Hierfür bietet der Staat dann die finanzielle Unterstützung und zahlt den Familien die jeweilig zustehende Summe aus, damit diese sich zuerst mit der neuen Familiensituation zurecht finden können.

Allerdings wird die Summe nur in einem gewissen vorher festgelegten Zeitraum monatlich ausgezahlt. Das Geld muss vorher beantragt werden und kann je nach Situation mit weiteren Leistungen wie beispielsweise dem Elterngeld-Plus kombiniert werden. Um das bestmögliche Ergebnis zu erreichen, sollte man vorher mit einem speziellen Planer alles durchgehen.

Wissenswertes zum Elterngeld-Plus

Das Elterngeld-Plus ist eine Abwandlung des normalen Angebots. Hierbei ist die Dauer der Auszahlung doppelt so lange, allerdings beträgt das monatliche Geld dann nur die Hälfte des ursprünglichen Betrags. Des Weiteren müssen die Elternteile dabei in Teilzeit arbeiten gehen.

Daher lohnt es sich nicht unbedingt von Beginn an das Elterngeld-Plus zu beantragen, da für viele es zu Beginn nach der Geburt nicht empfehlenswert ist direkt arbeiten zu gehen. Je nach Kombination kann dann von dem normalen Elterngeld zu dem Elterngeld-Plus gewechselt werden. Viele beanspruchen dann auch den Partnerschaftsbonus sowie weitere spezielle Angebote. Diese werden noch im Verlauf des Artikels näher erläutert.

Wonach richtet sich die Höhe des Elterngeld?

Das Geld soll das Einkommen, welches durch die Familiengründung entfällt, darstellen und ersetzen. Denn die Eltern benötigen dennoch Geld, um die Familie zu ernähren. Daher richtet sich auch der Betrag nach dem Nettoeinkommen, das vor der Geburt des Kindes monatlich zur Verfügung stand. Allerdings gibt es auch hier noch weitere Dinge zu beachten. Denn wenn ein höheres Einkommen vorliegt, dann beträgt der zustehende Betrag nur ca. 65% des eigentlichen Einkommens.

Handelt es sich allerdings um ein niedrigeres Einkommen dann kann der Betrag bis zu 100% des Einkommens betragen. Somit gibt es einen Mindestbetrag. Dieser ist bei dem ersten 300 Euro und bei Elterngeld-Plus monatlich 150 Euro.

Aber auch ein Maximalwert existiert. Somit erhält man bei dem Standart-Elterngeld maximal 1800 Euro monatlich und bei Elterngeld-Plus maximal 900 Euro pro Monat. Das Mindestelterngeld erhalten alle Elternteile, die nach der Geburt das Kind selbst betreuen und nicht mehr als 30 Stunden pro Woche vorher gearbeitet haben.

Aber auch durch weitere Faktoren lässt sich die Höhe des Betrags beeinflussen. Beispielsweise gibt es bei Mehrkindfamilien einen Geschwisterbonus. Durch diesen erhalten die Eltern zusätzlich zum Grundbetrag erneut 10 % diesen dazu pro Kind, das entspricht mindestens 75 Euro für jedes weitere Kind. Zu beachten ist allerdings auch, dass bei einer Mehrlingsgeburt noch mehr zu dem Grundbetrag dazu kommt.

Denn für jedes weitere Neugeborene werden dann 300 Euro monatlich dazu addiert. Wie dies alles am besten einzusetzen und zu verwenden ist, kann man durch spezielle Elterngeld-Planer einfach ausrechnen lassen. Diese errechnen für sie die beste und angenehmste Möglichkeit.

Im Bezug auf weitere Boni hört man oft die Begriffe Partnermonate und Partnerschaftsbonus. Diese beiden Begriffe sind ebenfalls wichtig um das Gesamtkonzept verstehen zu können.

Was versteht man unter Partnermonate?

Durch das Beantragen der jeweiligen Leistung stehen einem Paar dann meist 12 Monate zur Verfügung, die sie dann bezahlt bekommen. Wenn eines der Elternteile auf seinen Teil des Einkommens für zwei Monate verzichtet, dann erhalten beide noch zwei weitere Monate zusätzlich und haben insgesamt 14 Monate zur Verfügung.

Diese zusätzlichen zwei Monate werden als Partnermonate bezeichnet. Diese werden meist vom Vater übernommen und werden von allen als angenehm sowie empfehlenswert bewertet. Diese Partnermonate erfordern allerdings zwingend, dass einer der beiden Elternteile in diesem Zeitraum arbeiten geht und au seinen Anteil verzichtet.

Partnerschaftsbonus – Was ist das?

Der Partnerschaftsbonus ist eine Erweiterung für das Elterngeld-Plus. Denn durch diesen Bonus erhalten beide Elternteile für vier weitere Monate den Betrag vom Elterngeld-Plus. Allerdings müssen beide Elternteile im Durchschnitt jeden Monat 25-30 Stunden pro Woche arbeiten. Mit der Einführung dieses Bonusprogrammes wird ein ganz besonderes Ziel verfolgt.

Denn dadurch wird versucht die jungen Familien zu unterstützen. Man versucht damit auch die zeitliche Aufteilung der Eltern zu verbessern.

Denn diese können sich dann langsam daran gewöhnen, wie es ist mit Kind und Arbeit. Das Zeitmanagement der Familie soll damit gefördert werden und vor allem soll die Aufteilung zwischen den Partnern dadurch verbessert werden.

Das zusätzliche Geld in der Höhe des Elterngeld-Plus hilft dem Paar dann ebenfalls enorm bei der Umstellung, um wieder ohne den zusätzlichen Betrag zu leben. Man gewöhnt also die Familie sanft an den Zielzustand, bei dem die Elternteile arbeiten und dabei Familie sowie Karriere problemlos meistern.

Wie man erkennen kann wird durch derartige Familienleistungen versucht die Familie zu fördern und deren Produktivität zu steigern. Auch mögliche Boni sollen Hilfeleistungen sein, damit die Familien mit dem System sowie den neuen Umständen zurechtkommen und nicht am Existenzminimum leben müssen. Ebenfalls wird dadurch versucht den Kindern einen gewissen Wohlstand gewährleisten zu können.

Wie lange erhält man das Elterngeld?

Dies ist abhängig von der jeweiligen Kombination. Wenn man nur das normale Elterngeld beantragt hat, dann erhalten beide Elternteile 12 Monate lang den jeweiligen Betrag. Wenn man allerdings noch hier die Partnermonate dazu nimmt dann sind es insgesamt 14 Monate.

Dies ist die häufigste Kombination. Wenn allerdings hier der Partnerschaftsbonus angewendet wird dann sind es insgesamt 16 Monate, bei denen aber innerhalb der letzten vier Monate also dem Partnerschaftsbonus beide Elternteile wieder arbeiten gehen müssen.

Durch das Elterngeld-Plus wird je nachdem wie man dieses einsetzt die Anzahl der Monate verdoppelt. Das bedeutet insgesamt sind hier in der Theorie 24 Monate möglich mit dem jeweiligen Bonus wie beispielsweise dem Partnerschaftsbonus wäre man dann bei 28 Monaten. Wie man diesen Kombinationen allerdings wählt, sollten am besten mit einem Planer abgeklärt werden, da dieser einem individuell weiterhelfen kann und die passendste Variante findet.

Papa in der SSW 26: Kreißsaal besichtigen

Warum sich bei so vielen Jahrhunderten medizinischen Fortschritts seit mehr als hundert Jahren keiner um ein Facelift der gängigen Instrumente bei einer spontanen Geburt gekümmert hat, weiß man nicht. Da ist es besser, ihr seht diese Instrumente erst, wenn sie wirklich zwingend erforderlich sind. Aber die Einrichtung der Kreißsäle hat sich doch wesentlich geändert.

Viele Krankenhäuser oder Geburtshäuser bieten regelmäßige Kreißsaal-Besichtigungen an. Das solltet ihr beide wahrnehmen. Die Termine kann man telefonisch in der gewünschten Klinik erfragen oder auf der Website einsehen.

Wenn ihr dann merkt, dass ihr euch dort nicht wohlfühlt, ist es besser eine andere Klinik aussuchen, wenn das möglich ist. Eine Geburt ist ein sehr intimes Ereignis und deine Partnerin kann sich schlecht fallenlassen und die Geburt auf sich zukommen lassen, wenn sie sich in den Kreißsälen nicht wohl fühlt.

Schau dir mal die Bilder an, die man damals zu deiner eigenen Geburt von dir gemacht hat und achte auf den Hintergrund: Kreißsäle waren damals gekachelte, kühl und spartanisch wirkende Säle, die eine unangenehme Atmosphäre hatten. Hier hat sich wirklich viel getan.

Die Räume wirken nun durch farbige Wandanstriche, moderne Einrichtung mit bequemen Sesseln für die werdenden Väter und Liegelandschaften und Badewannen für die Gebärenden und teilweise sogar Getränkeautomaten wesentlich ansprechender und gemütlicher als früher.

Die Väter werden von den Hebammen nach Möglichkeit mitversorgt: Kaffee oder Cola sind ebenso im Kreißsaal erlaubt wie eine Kleinigkeit für zwischendurch für Mama und Papa. Man verzichtet heute auf grelle, kalte Beleuchtung, die medizinische Ausstattung zur Versorgung des Neugeborenen und der Mutter sieht einer Küche ähnlich.

Auch wenn ihr euch für ein Geburtshaus entschieden habt, findet ihr eine eher familiäre Atmosphäre und gemütliche Einrichtung vor. Bei einer Hausgeburt könnt ihr euch natürlich frei entscheiden, wo ihr das Baby zur Welt kommen lassen wollt. Eure Hebamme wird euch beraten.

In jedem Fall ist es sinnvoll, dass auch du die Räumlichkeiten kennst, falls es am Tag der Geburt turbulent oder hektisch werden würde. So kennst du auch innerhalb des Krankenhauses den Weg zu den Kreißsälen und weißt, was auf dich zukommen wird.

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Zu Deiner 27. Schwangerschaftswoche

By |2018-09-23T09:50:39+00:00September 1st, 2018|Uncategorized|Kommentare deaktiviert für 26-SSW

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