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40. SSW – DIE 40. SCHWANGERSCHAFTSWOCHE

40 SSW

Veränderung von Mamas Körper ab der 40. Schwangerschaftswoche

Du trägst dein Baby nun seit 40 Wochen in deinem Bauch. War es am Anfang kaum zu erkennen, so ist es nun nicht mehr zu verstecken und hat kaum mehr Platz in deinem Bauch.

Alles wird immer enger für dein Baby, weshalb Du auch immer mehr Probleme hast. Warme Bäder und lange Spaziergänge können entspannend wirken und die Geburt anregen, denn der Druck auf den Muttermund wird dadurch verstärkt.

Löst sich der Schleimpfropf vom Gebärmutterhals ebenfalls ab und hinterlässt er dabei eine leichte Blutung (die Zeichnungsblutung) kann dies ein klares Anzeichen für eine bevorstehende Geburt sein.

Deine Zeit vor der Geburt solltest Du mit ruhigen Aktivitäten verbringen, die dir guttun. Solange es dir und dem Baby gut geht, besteht kein Grund dafür die Geburt auf künstlichem Wege einzuleiten.

Auch wenn Du dich bereits am Ende der 40. Woche befinden solltest. Es ist keine Seltenheit, dass Babys länger als 40. Wochen im Bauch der Mutter bleiben. Dennoch solltest Du dich in so einem Fall regelmäßig untersuchen lassen. Der Arzt wird abklären, ob eine künstliche Einleitung der Geburt sinnvoll ist oder nicht.

Prinzipiell ist es so, dass man in der Medizin von einer “rechnerischen Übertragung” spricht, wenn der errechnete Geburtstermin um mehr als sieben, bis zehn Tagen überschritten wird.

Dauert die Schwangerschaft mehr als 42 Wochen an, spricht man jedoch von einer echten Übertragung. Die Fruchtwassermenge wird mit zunehmender Dauer der Schwangerschaft immer weniger und auch die Funktionen der Plazenta verschlechtern sich immer mehr. Das Kind muss daher strenger überwacht werden.

In der Regel werden daher meist alle zwei Tage Untersuchungen vorgenommen, falls die Geburt am Ende der Schwangerschaft immer noch auf sich warten lässt.

Es ist wohl kein Wunder, dass Du dir in der 40. Woche auch noch Begleiterscheinungen wie Rückenschmerzen, Kopfschmerzen, Übelkeit etc. gefallen lassen musst. Diese gehören auch in den letzten Wochen der Schwangerschaft noch dazu.

Die Schwangerschaft nimmt deinen Körper bereits eine sehr lange Zeit in Mitleidenschaft. Wahrscheinlich kannst Du es nun gar nicht mehr erwarten, bis dein Baby endlich auf die Welt kommt und auch die Begleiterscheinungen verschwinden.

Doch sei beruhigt: Ganz egal wie schlecht es einer Frau während der Schwangerschaft von Zeit zu Zeit auch gehen mag, sobald das Kind erst mal auf der Welt ist, sind all die Schmerzen und Strapazen vergessen! Jedenfalls bis zur nächsten Schwangerschaft…

So anstrengend eine Schwangerschaft auch sein kann: Eine Schwangerschaft ist wohl das einzige Blind-Date bei dem Du am Ende sicher sein kannst, dass Du die Liebe deines Lebens gefunden hast!

Entwicklung des Babys in der 40. Schwangerschaftswoche

Theoretisch ist dein Baby nun in der 40. Schwangerschaftswoche bereit deinen Bauch zu verlassen. Das Kind wiegt durchschnittlich 3.400 Gramm und ist ca. 51 cm groß. Die körperliche Entwicklung deines Babys ist nun vollkommen abgeschlossen.

Nur die Schädelplatten sind immer noch nicht miteinander verwachsen, um die Geburt zu vereinfachen. Es kann also sein, dass dein Baby einen leicht verformten Kopf haben wird, wenn es auf die Welt kommt.

Dies bildet sich einige Tage oder Wochen nach der Geburt wieder zurück und ist vollkommen normal, also keine Angst!

Wichtig ist, dass dein Baby deine Wärme spüren kann, wenn es auf die Welt kommt. Der Moment, in dem Du dein Baby endlich in den Armen halten wirst, wird immer unvergesslich bleiben. Natürlich auch für deinen Partner!

Papa in der SSW 40: Jetzt wird´s ernst

Die Geburt steht kurz bevor. Was kommt da auf dich zu? Was ist eigentlich deine Aufgabe bei einer Geburt?

Das unterscheidet sich natürlich, je nachdem, ob die Geburt schon als Kaiserschnitt geplant ist oder ob es eine natürliche Geburt geben wird. Die wichtigste Aufgabe, egal was passiert, ist aber: Ruhe bewahren und Ruhe ausstrahlen.

Bei einem Kaiserschnitt wird deine Partnerin für die OP vorbereitet. Deine Aufgabe ist also zunächst eine Statistenrolle. Du musst der aufgeregten Patientin wahrscheinlich Mut zusprechen und das Händchen halten, obwohl dir selber nicht wohl zumute ist. Egal. Stress bei deiner Partnerin bedeutet Stress für´s Baby. Also lass dir deine Aufregung wenn möglich nicht anmerken.

Sobald sie für den OP vorbereitet ist und weggebracht wurde, wird dich die Hebamme unter ihre Fittiche nehmen und du musst dich umziehen und desinfizieren, damit du mit in den OP darfst. Währenddessen wird deine Liebste schon narkotisiert und der OP bereitgemacht. Wenn du ankommst, liegt sie bereits mit Teilnarkose auf dem OP-Tisch und ein grünes Tuch versperrt die Sicht.

Jetzt darfst du ihr wieder die Hand halten und mit ihr sprechen. Nicht erschrecken: Alles geht jetzt sehr schnell. Innerhalb der nächsten drei bis fünf Minuten ist das Baby schon da! Ihr dürft es ausgiebig bewundern und dann darfst du wahrscheinlich den OP mit deinem Baby und der Hebamme verlassen, während die Mama noch vernäht wird.

Bei einer natürlichen Geburt ist deine Aufgabe hauptsächlich wieder: Ruhe bewahren und Ruhe ausstrahlen. Deine Partnerin ist höchstwahrscheinlich sehr aufgeregt und hat immer stärkere Schmerzen und auch Angst.

Während einer Wehe kannst du gar nichts tun, außer vielleicht die Hand halten. Es kann gut sein, dass deine Liebste aber auch gar nicht angefasst werden möchte und allein durch die Wehe geht. Zwischen den Wehen hat sie dann aber gar keine Schmerzen und ihr könnt euch unterhalten.

Versuche, möglichst eine lockere und gelöste Stimmung zu verbreiten. Du könntest ihr erzählen, wie du dir euer Baby vorstellst und dass du dich freust, es jetzt bald in den Armen zu halten.

Wenn ihr eine CD mitgebracht habt, könnt ihr die Lieblingsmusik im Kreißsaal hören, dabei gemeinsam über alte Zeiten sprechen und du kannst ihr den verspannten Rücken massieren, wie du es im Vorbereitungskurs gelernt hast.

Übernimm auch die Kommunikation mit den Hebammen, wenn du merkst, dass sie etwas möchte, es aber gerade zwischen den Wehen nicht mitteilen kann, weil sie sich ausruhen und Kraft für die nächste Wehe sammeln will.

Bei all den Anweisungen, kannst du dir aber auch immer sicher sein: Jetzt machst du alles richtig, wenn du immer nur Ruhe ausstrahlst. Viele Väter haben sich im Nachhinein bei der Geburt ihrer Kinder hilflos und unnütz gefühlt.

Aber sie unterschätzen ganz kolossal die Wichtigkeit, die die von ihnen ausgehende Ruhe und Zuversicht für die Frau bedeutet hat. Also, egal was passiert, du bist der Fels in der Brandung, auch wenn sie dich anschreit und schimpft.

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By |2018-09-24T17:47:27+00:00September 1st, 2018|Uncategorized|Kommentare deaktiviert für 40-SSW

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