7. SSW

7. SSW – DIE 7. SCHWANGERSCHAFTSWOCHE

Spätestens jetzt wissen die meisten Frauen, dass sie ein Kind erwarten. Jetzt findet auch oft der erste Vorsorgetermin statt, bei dem zunächst aber die Schwangerschaft bestätigt wird. Es wird jetzt alles sehr real, und das nicht nur auf dem Ultraschallbild.

Wenn Beschwerden auftreten, dann werden sie oft ab der 7. Schwangerschaftswoche deutlich spürbar. Morgenübelkeit und Co. sind aber nur ein Signal dafür, dass das Baby im Bauch wächst und sich immer mehr hin zum kleinen Menschen entwickelt.

7. Schwangerschaftswoche

7 SSW – Was tut sich bei Mama?

Schwangere Frauen befinden sich jetzt auf einer emotionalen Achterbahnfahrt. In der 7. Schwangerschaftswoche ist der Hormonspiegel schon sehr hoch und er steigt auch noch weiter an. Jeder Schwangerschaftstest würde jetzt binnen Sekunden sofort ein positives Ergebnis liefern, so hoch ist der Hormonwert. Ob und wie das die Stimmung beeinflusst, ist von Frau zu Frau anders.

Manchen geht es prima, sie sind glücklich und fühlen sich pudelwohl. Anderen ist zum Heulen zumute, sie haben Angst und fühlen sich alles andere als gut. Meistens wechselt die Stimmung von jetzt auf gleich und das ist auch vollkommen normal. Was Schwangere jetzt brauchen, ist eine Schulter zum Anlehnen und viel Verständnis für die schöne, aber auch anstrengende Situation, in der sie sich jetzt befinden.

Die Gebärmutter dehnt sich schon jetzt aus, was sich durch ein Ziehen im Unterleib oder Rückenschmerzen bemerkbar machen kann. Es fühlt sich so an, als würde die Periode doch noch kommen – aber keine Sorge, das sind Dehnübungen der Gebärmutter. Ansehen kann man dir die Schwangerschaft auch noch nicht.

Achte auf bequeme Kleidung. Wassereinlagerungen und ein Blähbauch durch die hormonelle Umstellung sowie eine erhöhte Empfindlichkeit der Haut gegen Berührungen können dafür sorgen, dass sich die gewohnte Kleidung überhaupt nicht mehr gut anfühlt. Der BH sollte ebenfalls etwas lockerer sitzen und am besten ohne Bügel sein, denn auch die Brüste üben schon und fühlen sich vielleicht sehr empfindlich an. Ein einengender BH wäre da nur eine unnötige Qual.

Entwicklung des Babys in der 7 Schwangerschaftswoche

Beim Embryo bildet sich jetzt das „Kaulquappenschwänzchen“ wieder zurück und es wird erkennbar, dass du doch keinen kleinen Fisch zur Welt bringst. Kopf und Gesicht werden größer, während der restliche Körper noch schwer zu erkennen ist. Hände und Füße sind zwar als Anlage schon da, aber sie sehen eher aus wie Paddel und haben noch keine wirklich klaren Konturen.

Auf dem Ultraschallbild ist der Embryo aber bereits zu erkennen, denn er ist jetzt ungefähr so groß wie eine dicke Blaubeere. Lass dich nicht dadurch beunruhigen, dass der Kopf noch so groß wirkt – das wird sich über die nächsten Monate hinweg ausgleichen.

Mit etwas Glück ist der Embryo gerade wach und bewegt sich während der Untersuchung mit dem Ultraschallgerät. Denn das kann er jetzt schon. Die Bewegungen wirken allerdings noch unkoordiniert und es kann auch sein, dass er ganz still hält, wenn die Untersuchung stattfindet. Den Herzschlag kann man jetzt bei der Untersuchung zwar gut erkennen, aber noch nicht hören.

Lange dauern wird das allerdings nicht mehr, denn das Herz arbeitet bereits.
Bewegungen spüren kannst du jetzt noch nicht. Viele Frauen berichten aber schon jetzt von einem Flattern im Bauch. Achte ruhig darauf, wenn der Arzt mit dem Ultraschall nach dem Embryo sucht. Mit etwas Glück kannst du das kleine Lebenszeichen auch spüren und es wird immer stärker – und irgendwann kommt dann der erste kräftige Tritt. Bis dahin muss sich aber der restliche Körper der Entwicklung des Kopfes anpassen.

Denn auf diesem liegt in der 7. Schwangerschaftswoche der Fokus. Er wirkt deswegen im Verhältnis zum Körper des Embryos auch noch sehr groß. Aber keine Sorge, in den kommenden Wochen wird sich das ausgleichen und zum Ende hin hat sich der Größenunterschied so verwachsen, dass dir nach der Geburt ein perfektes kleines Baby in den Arm gelegt wird!

7 SSW: Deine Symptome

  • Überschüssiger Speichelfluss:  Du kannst zu den Frauen gehören, die einen Zustand bemerken, der Ptyalismus genannt wird. Dieser führt zu einer erhöhten Speichelproduktion in den frühen Phasen der Schwangerschaft. Er wird typischerweise von Übelkeit und Sodbrennen begleitet. Sprechen mit Deinem Arzt darüber, wie Du diesem Symptom entgegenwirken kannst.
  • Hast Du jetzt Lust auf Gurken und Schokolade: Kannst du den Geruch von Eiern nicht ertragen, den du früher genossen hast? Beide Symptome werden durch Hormone hervorgerufen, und einige glauben, dass Abneigungen eine der Methoden der Mutter Natur sein könnte, die Dich davon abhalten, Dinge zu essen, die Dir oder Deinem heranwachsenden Baby schaden könnten.
  • Magenverstimmung und Übelkeit: Von allen Symptomen dieser Woche kann die Morgenübelkeit das Schlimmste sein. Es ist oft in vollem Umfang in diesem Stadium wirksam, und es kann dazu führen, dass Du Dich absolut unglücklich fühlst.
  • Krämpfe: Wenn Du leichte Krämpfe verspürst, erleben Du normale Symptome, da sich Deine Gebärmutter ausdehnt, so dass einige Beschwerden zu erwarten sind. Wenn die Krämpfe schwerwiegend sind oder wenn Du andere Schmerzen als Krämpfe verspürst, wenden Dich an Deinen Arzt, um Ihn darüber zu informieren.
  • Müdigkeit: Du könntest Dich diese Woche weiterhin erschöpft fühlen. Es ist harte Arbeit, ein Baby groß zuziehen! Kümmere Dich gut um Dich selbst, indem Du dich so oft wie möglich ausruhst.

7 Wochen schwanger: Dinge, die es zu beachten gilt

  • Beginne Dir, Mutterschaftsmode anzuschauen.
  • Denken darüber nach, würzige Lebensmittel zu ersetzen, die Sodbrennen verursachen können. Auch wenn Du die Idee des Essens von Fleisch oder Eiern nicht ertragen könntest, findest Du Pflanzen-Protein-Ersatzstoffe und stelle sicher, dass Sie mit Vitamin B12 ergänzen. Gesunde, fade Lebensmittel sind gerade jetzt ideal, auch wenn sie nicht gerade aufregend sind.
  • Achte auf Deine Haut. Waschen mit milder Seife und Wasser kann helfen, Akne davon abzuhalten, außer Kontrolle zu geraten, ebenso wie ein frischer Kissenbezug. Vergewissern Dich, dass Du die mildesten Feuchtigkeitsspender und Kosmetika verwendest, die es gibt, um zu vermeiden, dass Deine Poren verstopft werden

Papa in SSW 7: Ein blinkender Punkt zur Freude

Ihr habt euch jetzt so langsam an den Gedanken gewöhnt, dass ihr bald zu dritt seid. Nun steht oft der erste Termin beim Frauenarzt an und nicht nur die Frau fragt sich, was sie jetzt wohl alles erwartet. Wenn du bei diesem Termin dabei sein willst, kannst du vielleicht beim ersten Ultraschall auf dem Bildschirm einen blinkenden Punkt erkennen. Das erste sichtbare Lebenszeichen deines Babys!

Wenn ihr mit der Information der Familien und Freunde noch hinterm Berg gehalten habt, wird es vielleicht ab jetzt schwer, weil ihr so aufgeregt seid und euch jetzt doppelt freut.

Der Frauenarzt oder die Frauenärztin werden euch bei dieser Gelegenheit hoffentlich sagen, dass die Schwangerschaft ganz normal verläuft und deine Partnerin bekommt einen Mutterpass. Da steht dann drin, ab wann du deinen Sprössling wahrscheinlich im Arm halten kannst. All das steigert entweder deine Neugier und Vorfreude – oder verschlimmert das Gefühl der Überforderung und der Angst vor der bevorstehenden Verantwortung.

Sei unbesorgt: Die meisten Väter empfinden eine Mischung aus diesen Gefühlen und sind hinterher die tollsten und stolzesten Papas!

Leider gibt es auch Schwangerschaften, da häufen sich am Anfang echte Probleme, die nichts mit der normalen Schwangerschaftsübelkeit oder anderen kleineren und größeren Unannehmlichkeiten zu tun haben. Wenn deine Partnerin vielleicht kleine Blutungen hatte und der Frauenarzt sich nicht sicher ist, ob das Ei sich richtig eingenistet hat, wird er euch zur Enthaltsamkeit raten. Diesem Rat müsst ihr auf jeden Fall folgen, wenn ihr das Baby in dieser Phase der Schwangerschaft nicht verlieren wollt.

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Zu Deiner 8. Schwangerschaftswoche

By |2018-09-21T08:31:31+00:00Dezember 14th, 2017|Uncategorized|Kommentare deaktiviert für 7. SSW

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