17. SSW

17. SSW – DIE 17. SCHWANGERSCHAFTSWOCHE

Die 17. Schwangerschaftswoche ist der früheste Zeitpunkt für Untersuchungen im Rahmen der Pränataldiagnostik. Diese sind freiwillig und werden dir dann angeboten, wenn überhaupt ein Risiko besteht, dass mit deinem Baby oder deiner eigenen Gesundheit etwas nicht stimmen könnte.

17. SSW

17 SSW – Was tut sich bei Mama?

Dein Bauch verändert sich von Woche zu Woche. Am Unterleib, wo sich die Gebärmutter befindet, spürst du jetzt eine größer werdende, harte Kugel, die du gut ertasten kannst. Die Bauchmuskulatur verschiebt sich immer mehr, um Platz für die Gebärmutter zu schaffen. Im ersten Trimester sah man dir noch nichts an, da die Gebärmutter nach unten drückte – auf die Harnblase, weshalb du häufig sehr dringend zur Toilette musstest.

Jetzt nimmt die Gebärmutter nach oben hin Platz ein, die Verdauungsorgane müssen weichen. Es kann sein, dass du deswegen unter Sodbrennen leidest, aber auch unter Verstopfung. Ballaststoffhaltige, säurearme und milde Lebensmittel helfen, diesen Problemen vorzubeugen. Wenn du regelmäßig darunter leidest, solltest du deinen Hausarzt oder Gynäkologen fragen, was du dagegen tun kannst.

Die Gewichtszunahme ist jetzt deutlich auf der Waage zu sehen. 2-5 kg sind vollkommen normal, in der 17. Schwangerschaftswoche alleine kannst du ungefähr ein halbes Kilogramm zunehmen. Wenn du vorher untergewichtig warst, dann geht es wahrscheinlich sogar noch schneller und du entwickelst erst recht Lust auf Essen, denn der Körper braucht die Reserven und er holt sie sich auf diese Weise.

Obwohl natürlich keine Frau freiwillig zunehmen will, darfst du das in der Schwangerschaft nicht als etwas Negatives ansehen. Das ist völlig normal und solange du auf gesunde Ernährung achtest, ist es auch okay, wenn du ab und zu etwas Süßes isst.

Ab der 17. Schwangerschaftswoche können die Rückenbeschwerden zum Problem werden. Die sogenannten Mutterbänder der Gebärmutter ausdehnen und der damit verbundene Schmerz in den Rücken ausstrahlt. Du kannst zunächst versuchen, mit einem warmen Bad oder einer sanften Rückenmassage entgegenzuwirken. Wenn das aber nicht hilft, muss dir dein Gynäkologe Alternativen empfehlen.

Entwicklung des Babys in der 17 Schwangerschaftswoche

Dein Baby ist jetzt rund 10,5 cm lang und wiegt etwa 100 g. Ab der 17. Schwangerschaftswoche kann es aber schon Abweichungen von diesen Werten geben. Wie groß und schwer dein Baby jetzt ist und wie es auf die Welt kommt, hängt von der Ernährung, seiner individuellen Entwicklung und genetischen Faktoren ab, auf die du keinen Einfluss hast.

Das Skelett wird immer stabiler und dein Baby hat auch schon eigene Fettreserven entwickelt. Die Süßigkeiten, auf die du jetzt so große Lust hast, setzen sich also nicht nur an deinen Hüften ab. Das ist aber auch gut so, denn so kann dein Nachwuchs seine Körpertemperatur bereits eigenständig regulieren.

Ab der 17. Schwangerschaftswoche können pränataldiagnostische Untersuchungen durchgeführt werden, falls das notwendig sein sollte. Das Ersttrimester-Screening hast du in der 17. Schwangerschaftswoche schon hinter dir, dieses wird allen Frauen empfohlen. Mithilfe der Nackentransparenzmessung kann festgestellt werden, ob dein Baby eine fehlerhafte Chromosomenanzahl hat.

Das ist beispielsweise beim Down-Syndrom der Fall. Hierbei wird dir auch noch einmal Blut abgenommen. In der 17. Schwangerschaftswoche kannst du auch den Triple- oder Quadriple-Test machen, der nach weiteren Chromosomenstörungen sucht. Sollte der Gynäkologe Auffälligkeiten feststellen, kann er dir eine Fruchtwasseruntersuchung anbieten. Da dir hierbei direkt aus der Fruchtblase eine geringe Menge Fruchtwasser entnommen werden muss, wird das aber nur bei Verdacht auf Störungen gemacht, aber keinesfalls ohne einen solchen Anlass.

Ob und welche zusätzlichen pränatalen Untersuchungen sinnvoll sind, kann dir dein Gynäkologe sagen. Frage ihn bei der nächsten Untersuchung danach, wenn er nicht schon mit dir über diese Möglichkeiten gesprochen hat. Sollte sich dabei herausstellen, dass dein Baby tatsächlich mit einer schweren Erkrankung auf die Welt käme oder schlimmstenfalls gar nicht lebensfähig wäre, dann können dein Partner und du über eine späte Abtreibung sprechen.

Papa in SSW 17: Ein letztes Mal zu Zweit

Bald ist es ein für alle Mal vorbei, das mit der Zweisamkeit. So sehr du dich auch auf das Kind freust, das ihr bald haben werdet, so traurig kann es dich und auch deine Partnerin machen, wenn ihr euch als Paar betrachtet. Wenn das Baby da ist, wird es euren Alltag takten und euch den Plan für jede Minute des Zusammenlebens diktieren.

Für Paarzeit ist dann kaum noch Platz und das für einen längeren Zeitraum in eurem Leben. Obwohl ihr das natürlich akzeptieren müsst, ist nichts falsch daran, dass ihr jetzt eure Beziehung noch einmal zu zweit auskostet und genießt.

Solange keine Beschwerden oder Risiken eine Reise verbieten, ist fast nichts unmöglich. Lediglich Reisen in Länder, die eine Impfung gegen gefährliche Krankheiten erfordern, sind jetzt tabu. Aber auch eine Flugreise oder eine Reise in exotische Länder ist ohne weiteres machbar.

Bisher ist dein Schatz noch nicht so rund und unbeweglich, dass sie keinen Spaß an einem Urlaub und der Reise dorthin haben kann. Aber selbst wenn sie ein sportlicherer Typ ist, solltet ihr allzu anstrengende Aktivurlaube lieber bleiben lassen. Schließlich muss deine Partnerin ihre Atemluft mit dem Kind teilen und ist wahrscheinlich schon ein bisschen kurzatmig.

Sucht euch doch eine romantische Stadt aus, wie Venedig. Dort könnt ihr noch einmal so richtig ausspannen nach der ersten, von Schwangerschaftsübelkeit und anderen Problemchen geprägten Zeit.

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Zu Deiner 18. Schwangerschaftswoche

By |2018-09-22T14:29:43+00:00Juni 16th, 2018|Uncategorized|1 Comment

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