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Windeln2018-09-07T13:17:31+00:00

 Windelbadehose oder Schwimmwindeln?

Einwegschwimmwindeln fungieren wie normale Einwegwindeln, werden nach dem Gebrauch entsorgt und verfügen über einen Wasser absorbierenden Kern. Einwegschwimmwindeln sind in verschiedenen Größen erhältlich, wobei der Stückpreis bei etwa 60 Cent liegt.

Badehosen mit Windeleinsatz sowie Schwimmwindeln zum Mehrfachgebrauch werden aus elastischem Badeanzugs-Material gefertigt, das Wasser kann ablaufen und festere Dinge werden zurückgehalten.

Badehosenwindeln können gewaschen und wieder verwendet werden. Badehosen und Schwimmwindeln sind ab neun Euro aufwärts erhältlich. Einige wiederverwendbare Windeln verfügen über eine wasserabweisende Schicht, die mit einer Plastikhose in der Windel vergleichbar ist, andere über eine innere Einlage, die das Wasser durchlässt, feste Dinge jedoch zurückhält.

Eltern, die oft mit dem Baby schwimmen gehen, wird empfohlen, die wiederverwendbaren Windeln zu verwenden, um Kosten zu sparen. Wenn man den ganzen Tag am Strand oder im Schwimmbad verbringt, sollten Eltern nicht vergessen, die Windel auszuspülen oder zu wechseln. Modelle mit integriertem Sonnenschutz sind hierbei besonders empfehlenswert.

Windel ja oder nein?

Immer mehr Eltern schwören auf die Idee, Babys ohne Windel zu erziehen. Die sogenannte natürliche Säuglingspflege steht aktuell in der Diskussion. Das Prinzip windelfrei hat dabei nichts mit dem Trockenwerden zu tun und basiert auf Zuhören und gemeinsamer Kommunikation. Für alle Eltern mit viel Zeit und Geduld eine durchaus praktikable Lösung, insbesondere dann, wenn das Kind allergisch oder sehr empfindlich ist.

Ein weiteres Argument der Windelfrei-Befürworter ist der ökologische Aspekt. Zu den Vorteilen der windelfreien Erziehung zählen der enge Kontakt, die intensive Kommunikation sowie die Bewegungsfreiheit des Kindes. Natürliche Säuglingspflege bedeutet, auf die Bedürfnisse des Kindes einzugehen, wobei das Kind viel Hautkontakt zu den Eltern und größere Bewegungsfreiheit genießt. Natürlich ist diese Variante auch kostengünstiger.

Auf der anderen Seite ist die windelfreie Erziehung sehr zeitintensiv, nicht immer kommuniziert das Kind eindeutig und es geht auch mal etwas daneben. Unterwegs oder bei kalten Temperaturen ist viel Wechselwäsche, eine Notfallwindel oder spezielle Hosen mit Verstärkung im Schritt nötig.

Windelfreie Kinder sollten im Tragetuch transportiert werden, denn dies lässt sich einfach waschen. Ein weiterer Nachteil: Die gängige Babywäsche ist oft unpraktisch (Strampelanzüge, Bodies). Besser geeignet sind Unterhose mit Unterhemd sowie Zweiteiler.

Windel Bündchen rein oder raus?

Die Windel sollte gerade und gleichmäßig am Baby anliegen und das Bündchen kurz unter dem Bauchnabel sitzen. Die Beinbündchen der Windel sollten gut an den Beinen und am Po des Kindes anliegen. Nachdem die Windel angezogen wurde, sollten die Bündchen überprüft werden, um sicherzustellen, dass sie auch richtig sitzen.

Liegen Bündchen nicht gut an oder sind nach innen geklappt, kann der Auslaufschutz nicht mehr gewährleistet werden. Im Falle dehnbarer Bündchen sollte der Klebeverschluss symmetrisch an den dafür vorgesehenen, meist markierten Stellen befestigt werden. Dehnbare Seitenbündchen haben den Vorteil, dass sie sich an die Gestalt und die Bewegungen des Babys anpassen.

Welche Windel ist am saugfähigsten?

Windeln mit Doppelabsorbiersystems saugen Feuchtigkeit besonders schnell und zuverlässig auf. Absorbierende Kanäle sorgen dafür, dass die Feuchtigkeit gleichmäßig verteilt wird. Windeln mit sogenanntem Urinindikator zeigen an, wenn die Windel feucht ist und gewechselt werden muss.

Auch Öko-Windeln mit 3-lagigem Saugkörper sorgen für eine schnelle Flüssigkeits-Absorption, die Windel speichert Urin und hält die Haut im Windelbereich weitgehend trocken. Insbesondere in der Nacht empfehlen sich Windeln mit Langzeit-Trockenschutz. Eine gute Absorptionsfähigkeit ist wichtig, denn sie sorgt dafür, dass die empfindliche Haut des Babys trocken bleibt.

Die Windel soll das Kind vor Irritationen, Windelausschlag und Scheuern schützen. Windel mit integriertem Urinindikator sind besonders praktisch, denn sie zeigen durch Farbwechsel an, wann die Windel gewechselt werden muss. Für Neugeborene empfiehlt sich eine Windel, die im vorderen Bereich über eine Aussparung für den Nabelstumpf verfügt, damit dieser trocken bleibt, mit frischer Luft versorgt wird und die Heilung unterstützt wird.

Welche Windel für Windeltorte

Eine besonders praktische und schöne Geschenkidee zur Geburt ist eine Windeltorte, denn schließlich können junge Eltern nie genug Windeln im Hause haben. Besonders zu empfehlen ist es, die Windeltorte mit Windeln in unterschiedlichen Größen zu „backen“, denn somit haben die Eltern die Möglichkeit, die nächste Windelgröße ganz unkompliziert zu testen – Babys wachsen ja bekanntlich schneller, als man denkt.

Bei der Wahl der Windel sollte man natürlich auf die Vorlieben der Eltern eingehen und diese berücksichtigen. Mit qualitativ hochwertige Windeln – ganz egal, ob Stoffwindeln oder herkömmlichen Einwegwindeln wird man den frisch gebackenen Eltern garantiert eine große Freude machen. Es besteht natürlich auch die Möglichkeit, die Windeltorte mit unterschiedlichen Windelarten zu basteln.

Wann Windel wechseln?

Eltern lernen schnell, wann die Windel gewechselt werden muss, denn eine sehr nasse Windel sorgt dafür, dass sich das Kind unwohl fühlt, was es dann meist auch laut kundtut. Durch den regelmäßigen Windelwechsel wird dafür gesorgt, dass Entzündungen im Windelbereich und Hautirritationen vermieden werden.

Bei Neugeborenen werden die Windeln durchschnittlich sechs- bis zehnmal innerhalb eines Zeitraums von 24 Stunden nass, was ein gutes Zeichen ist, denn es zeigt, dass das Baby die Nahrung gut annimmt.

Die Blasenmuskeln Neugeborener sind noch nicht vollständig entwickelt, sodass die Babys ihren Urin nicht lange halten können. In Hinsicht auf Säuglinge kann man mit einem Verbrauch von vier bis sechs Höschenwindeln oder sechs bis acht Stoffwindeln am Tag gerechnet werden.

Nachts sollten Babys nur frisch gewickelt werden, wenn sie bereits wach sind, wenn die Haut wund ist oder die Windel sehr voll ist, um ihren Schlaf nicht zu unterbrechen. Es ist besonders praktisch, das Kind während der Mahlzeit oder kurz nach einer Mahlzeit zu wickeln, denn ist die Windel voll und unbequem, trinken viele Kinder auch schlechter. Generell lässt sich sagen, dass je älter das Baby ist, desto seltener muss es gewickelt werden. Meist nach dem Aufwachen, nach den Mahlzeiten und nachts.

Wann ist die Windel zu klein?

Auf eine größere Windel sollte dann umgestiegen werden, sobald sie am Bauch kaum noch zuzukriegen ist, spannt oder die Beine des Kindes abgeschnürt werden. Windeln die zu klein sind, können wunde Stellen verursachen, die schmerzhaft für das Kind sind.

Beim Öffnen der Windel sollte also auf eventuelle Druckstellen oder Striemen an Beinen oder Hüfte geachtet werden. Beim Schließen der Windel sollte darauf geachtet werden, dass ein bis zwei Finger zwischen Windel und den Körper des Babys passen, um sichergehen zu können, dass sie nicht zu eng geschlossen ist. Auch dann, wenn die Windel regelmäßig ausläuft kann dies ein Anzeichen für eine zu kleine Windel sein, auch dann, wenn die Windel noch nicht zu eng ist.

Wann Windel abgewöhnen?

Viele Eltern fragen sich, wann das Kind trocken werden sollte. Generell kann gesagt werden, dass es das richtige Alter dafür nicht gibt, denn wo manche Kinder bereits mit zwei Jahren auf’s Töpfchen gehen, kann es bei anderen Kindern weit länger dauern. Die meisten Kinder lernen das Trockenwerden zwischen dem dritten und dem fünften Lebensjahr, wobei Abweichungen davon nicht besorgniserregend sind.

Insbesondere der nächtliche Verzicht auf Windeln kann einige Zeit länger dauern, da die Verbindung zwischen einer vollen Blase und ein damit verbundenes Aufwachen noch nicht hergestellt werden kann. Erst dann, wenn das Nervensystem des Kindes voll ausgereift ist, kann die Windel auch in der Nacht weggelassen werden. Wichtig ist, dass Eltern nicht ungeduldig werden, denn sie können ohnehin keinen Einfluss darauf nehmen, wann das Kind trocken wird.

Das Kind sollte niemals gedrängt werden, da dies ein kontraproduktiver Schritt während des Erlernens der Harnkontrolle für das Kind wäre. Möchte man sein Kind dazu erziehen, früh das Töpfchen zu benutzen, werden Eltern damit keinen Erfolg haben, warnen Kinderärzte. Kinder werden ihren Eltern zeigen, wenn sie bereit dazu sind. Eltern sollten dem Kind ganz in Ruhe zeigen, wie es funktioniert auf’s Töpfchen zu gehen und es loben, sobald es sich zum Pipimachen gemeldet hat.

Von der Windel zum Töpfchen Erfahrungen

Signalisiert das Kind, dass es keine Windel mehr tragen möchte, dann sollten Eltern ihm dies auch erlauben, auch dann, wenn es ab und zu noch zu kleinen Rückschlägen kommt. Eltern sollten als Vorbild fungieren und die Toilettentür offen halten, um dem Kind zu zeigen, wie man es richtig macht.

Wichtig ist, dass das Kind nie geschimpft bekommt, sind Bett oder Hose nass geworden, denn dies hätte nur das gegenteilige Ergebnis zur Folge. Der Weg von der Windel zum Töpchen muss ganz ohne Druck und mit viel Geduld gegangen werden.

Das Wichtigste: Gelassenheit, denn irgendwann wird jedes Kind einmal trocken. Eltern sollten sich auch in jedem Fall nicht von anderen Eltern, die über ihre bereits trockenen Kinder berichten, unter Druck setzen lassen.

Windel zum waschen

Neben dem Umweltschutz spielen natürlich auch die Kosten eine Rolle, wenn es um Windeln geht. Doch mittlerweile kann nicht mehr eindeutig gesagt werden, dass Stoffwindeln die umweltfreundlichere Variante sind. Auf der einen Seite arbeiten die Hersteller daran, die Materialien leichter abbaubar zu machen (Öko-Windeln) und auf der anderen Seite wird auch beim Waschen und Trocknen der Windeln Wasser und Energie verbraucht und Waschpulver benutzt.

Schadstoffbelastungen beispielsweise entstehen beim Anbau der benötigten Baumwolle. Allerdings sind Windeln zum Waschen eindeutig günstiger als Wegwerfwindeln und über die Wickelperiode gerechnet sparen Eltern etwa zwischen 400 und 1000 Euro, verwenden sie waschbare Windeln.

Windeln zum Waschen werden heutzutage in allen Farben und Mustern angeboten und die neuen Modelle lassen die Flüssigkeit nicht so leicht durch, wie die früheren Mullwindeln. Waschbare Windeln halten und sitzen heute viel besser als frühere Modelle, da sie mit Druckknöpfen oder Klettverschluss geschlossen werden. Moderne waschbare Windeln lassen sich sehr einfach waschen und trocknen und werden aus weichen, hautfreundlichen Materialien gefertigt.

Wie Windel nachts abgewöhnen?

Die meisten Kinder benötigen die Windel in der Nacht länger als die Tag-Windeln. Manche Eltern warten mit dem Entwöhnen, bis die Windel auch am Morgen trocken ist oder nur ein paar Tröpfchen beinhaltet, was ein gutes Zeichen dafür ist, dass fas Kind bereit ist, ohne Windel durchs Leben zu gehen.

Um die Matratze zu schützen, empfiehlt sich ein wasserdichter Nässeschutz unter dem Bettlaken. Ratsam ist es auch, das Kind als Letztes vor dem Zubettgehen auf die Toilette gehen zu lassen und dafür zu sorgen, dass es nachts oder morgens ohne Hindernisse ins Bad kommen kann.

Ganz egal, ob das Kind ins Bett gemacht hat, sollte es am Morgen daran erinnert werden, auf die Toilette zu gehen.

Ganz wichtig: Das Loben nie vergessen und das Kind dazu ermutigen, so weiter zu machen und auch darauf vorbereitet zu sein, dass es nicht immer gleich klappt. Geduld und Gelassenheit lautet die Devise.

Windeln oder Stoffwindeln?

Bei der Entscheidung für oder gegen eine Windelsorte gibt es einige Kriterien. Der Kostenfaktor gestaltet sich bei den Wegwerfwindeln ähnlich hoch wie bei den Stoffwindeln, schließlich müssen Letztere erst angeschafft werden, um dann wieder verwendet werden zu können.

Stoffwindeln müssen im Gegensatz zu Pampers und Co. regelmäßig in die Waschmaschine wandern, was zusätzliche Kosten verursacht. Im Laufe der Wickelzeit summiert sich das auf ähnlich hohe Kosten, die auch für die Wegwerf-Windeln anfallen.

Stoffwindeln sind durch die Umweltbelastung beim Waschen nicht ökologischer. Kinder mit einer sensiblen Haut sind in Pampers und Co. meist besser aufgehoben, da hier die Oberfläche der Haut trocken bleibt. Geht es darum, das Kind trocken zu bekommen, sind Stoffwindeln von Vorteil, denn hier merken die Kinder den unangenehmen Unterschied zwischen trocken und nass ganz deutlich.

Das Trockenwerden lässt sich jedoch nicht auf eine solche Weise trainieren, da es sich um eine hormongesteuerte Angelegenheit handelt.

Welche Windel für Neugeborene?

Werdende Eltern können sich vom Angebot an Windeln erschlagen fühlen. Klar ist, dass die Windelgröße der Entwicklung des Kindes angepasst werden muss. Zu Beginn ist es ja noch relativ einfach, denn man kauft einfach die Größe 1. Es kann aber vorkommen, dass die Gewichtsangaben der Hersteller oft nicht zu den Babys passen, denn sind diese beispielsweise zwar groß, dafür aber sehr schlank, benötigen die Kinder dennoch bereits die nächste Windelgröße.

Kleine, etwas moppeligere Kinder benötigen ebenfalls oft die nächste Größe, da die Verschlüsse der Windel nicht mehr ausreichend halten. Kaum ein Kind entspricht dem Durchschnitt und um die richtige Windelgröße für das Neugeborene herauszufinden, helfen nur Erfahrung und Probieren.

Eltern sollten auch den Schnitt der Windel bei ihrer Auswahl bedenken, denn Modelle, die als Höschen konzipiert sind, können meist auch eine Nummer kleiner gewählt werden als die typischen Windeln, die normal gewickelt werden.

Eltern haben zudem die Wahl, ob sie sich für Stoffwindeln oder normale Windeln entscheiden. Hersteller bieten in Bezug auf Stoffwindeln auch kleinere Ausführungen, die sich gut für Neugeborene eignen.

Welche Windel für die Nacht?

Eine geeignete Windel für die Nacht sollte für eine angenehme und möglichst trockene Nachtruhe des Kindes sorgen. Hierbei spielt die Saugfähigkeit des Produkts eine große Rolle, denn sobald Flüssigkeit austritt, spürt das Kind die Nässe und fühlt sich unwohl.

Windeln mit einer dicken Stoffschicht sorgen dafür, dass die Flüssigkeit komplett aufgenommen wird, ohne dass sie an den Seiten der Windel austritt. Es werden auch spezielle Windeln angeboten, die Flüssigkeit in Gel umwandeln und somit einen zusätzlichen Auslaufschutz bieten.

Eine gute Nachtwindel ist bequem für das Kind, muss in der richtigen Größe sein, weich sein, über genügend Stauraum für eine zusätzliche Saug-Einlage verfügen und atmungsaktiv sein.

Welche Windel für welches Alter?

Die richtige Windelgröße ist entscheidend für den Komfort und die Sicherheit des Kindes und in jedem Alter gut passen. Eine Windel die zu groß ist lässt die Flüssigkeit an den Bündchen vorbeilaufen und eine zu kleine Windel beengt das Kind und presst die Flüssigkeit wieder aus der Windel heraus.

Windeln werden nach Gewicht oder auch Lebensmonaten unterschieden und eine Windel passt dann optimal, wenn noch ein bis zwei Finger breit Platz zwischen Windel und Babybauch ist. Eltern sollten die aktuelle Windelgröße im Auge behalten und rechtzeitig in die nächste Größe wechseln.

Gründe hierfür können beispielsweise sein, dass die Windel sehr eng am Körper anliegt (auf Druckstellen an Bauch und Beinen achten) oder dass die Windel regelmäßig ausläuft. Mit Anstieg der Größe steigt auch die Saugleistung der Windel.

Welche Windel hält am längsten trocken?

Windeln mit einer hohen Saugkraft halten am längsten trocken. Insbesondere spezielle Nachtwindeln, die über eine besonders dicke Stoffschicht verfügen, sorgen dafür, dass die Flüssigkeit komplett aufgenommen wird, ohne dass sie an den Seiten der Windel austritt.

Spezielle Windeln, die so konzipiert sind, dass sie die aufgenommene Flüssigkeit in Gel umwandeln und solche, die über einen Flüssigkeit absorbierenden Kern verfügen, halten ebenfalls sehr lange trocken. Prinzipiell gilt, dass Einwegwindeln, sofern sie dem Kind optimal passen, länger trocken halten, als Stoffwindeln.

Welche Arten von Windeln gibt es?

Grundsätzlich existieren zwei Arten von Windeln: Einwegwindeln und Stoffwindeln.

Je nachdem auf welche Kriterien Eltern beim Windelkauf und täglichem Wickeln besonderen Wert legen, eignet sich ein anderes Windelsystem.

Der größte Vorteil der Einwegwindel besteht darin, dass die Handhabung sehr praktisch und einfach ist, genauso wie deren Entsorgung. Einwegwindeln bestehen größtenteils aus einem speziellen saugfähigem Material, das die Feuchtigkeit schnell ins Innere der Windel absorbiert und dort festhält und somit effektiv vor dem Auslaufen der Flüssigkeiten schützt.

Stoffwindeln sind die natürliche und ökologische Alternative zur Wegwerfwindel, steht dieser als modernes Modell jedoch in fast nichts nach. Im Bereich der Stoffwindeln existieren grundsätzlich drei verschiedene Typen.

Die sogenannte zweiteilige Windel verfügt als ihren Hauptbestandteil über einen Saugkern, der eigentlichen Windel, darüber wird ein Nässeschutz der das Durchnässen der Kleidung verhindert gezogen. Bei den sogenannten All-in-One Windeln sind beide Bestandteile in einer Windel integriert, ganz ähnlich wie bei Einwegwindeln, sind dafür in der Reinigung jedoch etwas aufwendiger.

Die dritte Art unter den Stoffwindeln ist die sogenannte Pocketwindel. Die Saugeinlage wird hier durch eine eingefasste Tasche in die Windel eingeschoben, wodurch das Saugmaterial den jeweiligen Bedürfnissen angepasst werden kann und sich die Reinigung der Windel nicht so aufwendig gestaltet, wie bei den All-in-One Windeln.

Wie Baby Windel wechseln?

Hände waschen und trocknen oder Babytuch dazu benutzen

Wichtig ist ein warmer, sauberer und trockener Ort zum Wickeln. Zum Unterlegen können spezielle Wickelauflagen benutzt werden, ein Handtuch, ein sauberes Baumwolltuch oder eine andere warme, weiche Oberfläche.

Für eine frische Windel (Wegwerf- oder Frotteewindel) werden Feuchttücher und eine Plastiktüte oder ein Windeleimer benötigt. Für Stoffwindeln gibt es zusätzlich Klammern, Plastikhöschen oder Einlagen.

Falls das Baby zu Windelausschlag neigt, sollte Wundschutzcreme bereitgelegt werden. Stoffwindeln und Windelhöschen benötigen oft eine Einlage, die vorher eingeschoben werden kann. Nun Klebestreifen lösen und diese zusammenkleben, so dass sie nicht an der Haut des Kindes haften bleiben. Die schmutzige Windel aber noch nicht entfernen.

Nun den Po des Babys vom Tisch anheben, indem die rechte Hand der rechte Oberschenkel umfasst wird und über den rechten Unterarm der linke Oberschenkel des Babys zusammen mit der gesamten Hüfte angehoben wird. Alternativ kann auch eine Hand unter den Rücken des Kindes geschoben werden, um das Baby anzuheben. Die schmutzige Windel dann unter dem Baby in der Mitte zusammenfalten, sodass die saubere Seite oben liegt. Dann den Po des Babys mit der alten Windel grob sauber machen und anschließend mit einem Babypflegetuch oder einem feuchten Lappen den Genitalbereich des Babys.

Bei Mädchen muss dabei immer von vorne nach hinten gewischt werden, das heißt von der Vagina weg, damit das Risiko, dass Krankheitserreger in die Vagina gelangen und eine Infektion auslösen können reduziert wird. Das Baby wird nun auf die Seite gedreht und dann der Po gesäubert.

Die schmutzige Windel wird jetzt durch eine saubere ausgetauscht. Die obere Hälfte der neuen Windel gehört auf die Rückseite, die untere Hälfte wird durch die Beine des Babys nach vorne geführt.

Dabei sollte darauf geachtet werden, dass sich die Windel zwischen den Beinen nicht aufbauscht, am besten wird diese zwischen den Beinen so weit ausgebreitet, dass es für das Baby bequem ist und es nicht wund wird.

Bei Neugeborenen sollte die Windel den Bauchnabel nicht abdecken und es sollten spezielle Windeln für Neugeborene mit Aussparungen für den Nabel benutzt werden. Nun wird die Windel an beiden Seiten mit den Klebestreifen verschlossen.

Die Windel sollte fest sitzen, ohne in die Haut des Kindes einzuschneiden. Bei der Verwendung von Stoffwindeln mit Einlage kann die Einlage nun gut verpackt und weggeworfen werden. In Hinsicht auf Stoffwindeln ohne Einlage sollte die gröbste Verschmutzung in der Windel abgeschüttelt oder ausgewaschen werden, bevor die Windel deponiert wird. Wegwerfwindeln sollten zusätzlich verklebt werden, um zu verhindern, dass der Inhalt heraustreten kann.

Idealer Weise wird die Windel in einen dicht schließenden Windeleimer untergebracht. Unterwegs sollte die Windel in eine gut verschließbare Plastiktüte getan werden, Wegwerfwindeln werden entsorgt und Stoffwindeln können daheim gewaschen werden. Nun wird das Baby angezogen und Eltern sollten sich jetzt gründlich die Hände waschen.