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33. SSW – DIE 33. SCHWANGERSCHAFTSWOCHE

33. SSW

Veränderung von Mamas Körper ab der 33. Schwangerschaftswoche

Auch in dieser Woche nimmt dein Bauch weiterhin zu und wird immer härter. Unterleibsschmerzen sind daher keine Seltenheit und in den meisten Fällen einfach nicht zu vermeiden. Entspannendes Yoga oder sanfte Massagen können für Linderung sorgen.

Auch Wärme kann in diesem Fall gut tun. Was dir am besten hilft, kannst Du nur selbst herausfinden, da auch hier jede Mutter verschieden ist!

Dein Gewicht nimmt auch durch die weiteren Wassereinlagerungen zu. Deine Füße können daher abends oftmals angeschwollen sein. Wenn Du deine Füße hoch legst oder eine Massage genießen kannst, kann dies helfen deine Gelenke und die Füße selbst zu entspannen.

Rückenschmerzen und Kopfschmerzen sind natürlich auch in dieser Woche wieder mit dabei! Diese Symptome sind typisch für eine Schwangerschaft, können jedoch natürlich von Frau zu Frau unterschiedlich ausfallen.

Wenn Du unter sehr starken Schmerzen leidest, solltest Du in jedem Fall einen Arzt aufsuchen. Ein gewisses Maß an Schmerzen gehört jedoch zu jeder Schwangerschaft dazu und sollte dich nicht beunruhigen! Besenreiser und Krampfadern treten nun auch vermehrt auf. Kompressionsstrümpfe können diese jedoch mildern.

Da das Baby nun immer weiter hinunter in dein Becken rutscht, kannst Du nun wieder leichter durchatmen. Die Atemnot, die Du vielleicht in den letzten Wochen hattest, wird sich nun wieder legen, da das Baby nicht mehr dauernd auf dein Zwerchfell drückt.

Vielleicht wirst Du auch in dieser Woche öfter auf die Toilette gehen müssen, denn durch die Wassereinlagerungen und durch das Gewicht deines Babys, das nun immer mehr auf die Blase drückt, verspüren viele Frauen sehr oft den Drang das WC aufzusuchen.

Auch zu dem “Zeichnen” kann es in dieser Schwangerschaftswoche kommen. Dies bedeutet, die Ablösung des Schleimpfropfs am Ende des Gebärmutterhalses. Ein blutiger Ausfluss wird dadurch ausgelöst, welcher meist mit stärkeren Wehen einhergeht.

In diesem Fall sollte man schnell ins Krankenhaus fahren, denn dies kann ein Zeichen für eine bevorstehende Geburt sein! Manchmal kann dies jedoch auch nur die Dehnung des Muttermunds bedeuten, der sich auf die Geburt des Kindes vorbereitet. Dennoch sollte man die Sache in jedem Fall abklären lassen, um auf Nummer sicher gehen zu können. Wichtig ist in jedem Fall, dass Du Ruhe bewahrst!

Entwicklung des Babys in der 33. Schwangerschaftswoche

Nun wiegt das Baby meist schon um die 2000 Gramm und ist wahrscheinlich rund 44 Zentimeter groß. Unter der Haut des Kindes hat sich bereits eine gute Fettschicht gebildet.

Diese Schicht schützt das Ungeborene vor allen äußeren Einwirkungen und lässt die Körpertemperatur des Kindes außerdem um einen ganzen Grad ansteigen. Nachdem das Kind geboren wurde, dient die Schicht als Wärmespeicher und als Energielieferant zugleich.

Dein Ungeborenes kann die Welt nun mit seinen Augen sehen. Zwar noch relativ verschwommen, doch es kann! Auch Tastempfindungen werden bereits wahrgenommen.

Dein Herzschlag wird ebenfalls wahrgenommen. Gerüche kann das Kind noch nicht erkennen, denn in der Fruchtblase gibt es keine Luft, die diese übertragen könnte. Dennoch ist der Geruchssinn des Babys bereits entwickelt.

Der Kopfumfang des Kindes hat sich außerdem in dieser Woche vergrößert. Grund dafür ist die Zunahme an Gehirnmasse.

Papa in der SSW 33: Sicherheit im Umgang mit dem Baby

Nicht nur beim ersten Baby kann man sich unsicher sein, wie man es richtig und sicher pflegt, trägt usw. Wenn du dir unsicher bist, womöglich gar Ängste entwickelt hast, dass du etwas falsch machen könntest, dann ist vielleicht ein Babypflegekurs das Richtige für dich.

Diese Kurse werden z.B. von Krankenkassen oder Hebammen angeboten. Zumindest kann die Hebamme, die euer Kind nach der Geburt betreuen wird, euch einige Tipps zu einem Babypflegekurs in eurer Nähe geben, wenn sie selbst keinen anbietet.

In den Kursen werden viele Themen behandelt, u.a. wie man ein Baby richtig badet, wickelt, die Haut pflegen muss und vieles mehr. Aber auch ohne Kurs werdet ihr prima Eltern sein und die Hebamme besucht euch nach der Geburt regelmäßig zu Hause. Sie kann euch alles Notwendige im Umgang mit einem Neugeborenen zeigen und erklären. Bald wirst auch du ein Profi sein. Mach dir nicht zu viele Gedanken, denn ein Baby ist widerstandsfähiger, als es zuerst aussieht.

Es gibt nur wenige Dinge, die höchst gefährlich für Neugeborene und ältere Babys sind. Dazu zählt auch das Schütteln. Jeder Kinderarzt, jede Hebamme wird euch darauf hinweisen und es ist äußerst wichtig, dass du dein Baby niemals schüttelst.

Auch wenn es dir den letzten Nerv raubt und durchgehend brüllt, weil es Bauchschmerzen hat oder nicht schlafen kann: Ein Baby zu schütteln kann tödlich enden.

Das kleine Gehirn knallt im Hirnschädel hin und her, der im Vergleich zum schwachen Körper sehr schwere Kopf knickt stark nach vorne und hinten ab und dies kann zu irreparablen Schäden an der Wirbelsäule und dem Gehirn führen und das Baby kann daran sterben.

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Zu Deiner 34. Schwangerschaftswoche

By |2018-09-23T20:41:38+00:00September 1st, 2018|Uncategorized|Kommentare deaktiviert für 33-SSW

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