Stromsicherheit im Kinderzimmer

Stromsicherheit im Kinderzimmer

Mit Elektrounfällen ist nicht zu spaßen. Jährlich werden weiterhin tausende von Verletzungen und Unfällen gemeldet, die aus Stromschlägen resultieren und zum Teil langfristige, einschlagende oder sogar tödliche Folgen haben können. Eine Horrorvorstellung nicht nur für uns selbst, sondern ganz besonders für unsere Kinder – die nicht immer die Vorsicht haben, die wir besitzen. Es liegt in unserer Verantwortung nicht nur dafür zu sorgen, dass ihre Kinderzimmer einen Mindeststandard an Schutz- und Sicherheit bezüglich der Stromversorgung und der in ihm befindlichen Elektrogeräte aufweisen – sondern sie auch gleichzeitig über stromsparende und umweltbewusste Maßnahmen aufzuklären. Aber wie?

Vorsicht ist besser als Nachsicht

Wir alle wissen wie frustrierend es sein kann, wenn wir mal wieder versuchen, einen Stecker in die Steckdose mit dem Kinderschutz einzustecken und es partout nicht funktionieren will. Aber genau das ist der Sinn; Steckdosen üben einen ganz zauberhaften Reiz auf Kinder aus, wie sie dort in der Wand hängen, mit ihren zwei kleinen Löchern die doch so einladend wirken und angefasst werden wollen. Dabei sind es Steckdosen, die am gefährlichsten sind; mit einem Stromfluss von 230 Volt und 16 Amper in unseren Haushaltsleitungen bedeutet der Kontakt mit dem Stromkreis eine unfassbar heftige Stromstärke, die in den Körper eindringt. Für einen Erwachsenen bedeutet das eine etwa 300-fache Menge dessen, was bereits ein tödliches Herzflimmern auslösen kann; für den kleinen Körper eines Kindes katapultiert sich die Menge noch weiter nach oben.

Die kleinen weißen Plättchen sind also ein Muss – aber das reicht nicht aus, um für einen Komplettschutz zu sorgen. Sobald Kabel im Spiel sind, die ein Elektrogerät verbinden, sollten auch diese bestmöglich geschützt werden. Nicht nur Haustiere, auch Kleinstkinder lieben es, auf gummierten Gegenständen herumzukauen, vor allem in Zeiten des Zahnens. Nicht umsonst gibt es Beißringe! Idealerweise sollten sie also aus dem Weg geschafft werden – und das funktioniert am besten mithilfe von Kabelabdeckungen oder Kabelrohren. Als extra Nebeneffekt eliminieren sie zusätzlich die kleinen Stolperfallen, die sich so ergeben.

Stellen Sie sicher, dass ihre Steckdosen FI-Schalter in sich tragen; die Fehltrom-Schutzschalter sorgen dafür, dass bei einer Fehlstörung der Stromkreis sofort unterbrochen wird, um Schäden und Verletzungen bestmöglich zu reduzieren oder sogar zu vermeiden. Für den hoffentlich nie eintretenden Ernstfall sollte auch im Kinderzimmer, wie auch in allen anderen Schlafzimmern und der Küche außerdem ein Rauchmelder installiert sein.

Wie kann Energie gespart werden?

Umweltschutz und das Sparen von Energie sind heutzutage wichtiger denn je; unsere Kinder interessiert das bis zu einem gewissen Alter allerdings nicht die Bohne. Wenn der CD-Player auf Dauerschleife läuft und die Deckenlampe brennt, das Kind allerdings seit einer Stunde im Wohnzimmer am Puzzeln ist, kann das schnell frustrierend werden. Und von Heizkosten und Verschwendung zu reden, ist besonders im jungen Alter noch viel zu abstrakt. Dennoch hilft es früh, unseren Kindern ein gutes Vorbild zu sein und ihnen Umweltschutz so gut es geht vorzuleben. Und bis dahin helfen energiesparende LED-Lampen, eine gute Dämmung und die Einführung von Steckdosenleisten mit Kippschaltern. So können Elektrogeräte aus dem Standby geholt werden, ohne den Stecker ziehen zu müssen.

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